Das Köhl'sche Büchel

Das Köhlsche Büchel (auch Bühl oder Felsenau genannt) ist ein Gut gelegen an der Plessur auf der Grossbrugger Wiese. Das Wohnhaus steht auf einem Hügel aus Schieferfragmenten, welches Felsenköpfe sind die aus dem Geschiebe des Rheintales hervorragen oder Reste eines alten Bergrutsches sind.[72]

1826 kaufte Ratsherr Johann Jakob Köhl dieses Gut für 2400 Gulden von Joseph Elbin ab. Johann Jakob vermachte das Gut seinem Sohn Sebastian von Köhl, (1793-†1857) - Oberst und Stadtvogt und seiner Tochter Margreth. Der wohlhabende Sebastian kaufte dann weitere Grundstück hinzu und übernahm 1836 den Anteil seiner Schwester. Er war nun alleiniger Besitzer des umfangreichen Gutes. Sebastians vermachte seiner Tochter Menga Margareth, welche bei seinem Tode 7 Jahre alt war, das Gut. 1870 renovierte dann Menga Margareth das Wohnhaus, zusammen mit ihrem Verlobten, Major Eduard Gamser. Menga Margareth starb aber kurz darauf. Der Besitz ging an ihren Mann Eduard Gamser. Die Erben verkauften das Gut 1891 für 65000 Gulden. Das Gut war somit 70 Jahre im Besitz der Familie Köhl.

 

Quellen:

72: Die Churer Toma, Hans Brunner, 1962