Stammtafel SGUG Gugelberg von Moos Chur

Stammtafel der Fam. Grest von Chur

Stammtafel SGUG

Die «von Moos» stammten ursprünglich aus dem Urserental und zogen später nach Luzetn. Einer von ihnen, Theobald von Moos, baute sich auf dem Gugelberg oberhalb des Dorfes Lachen am Obern Zürichsee ein Schloß. Dieser Zweig nannte sich in der Folge Gugelberg von Moos. Johann Sigmund Gugelberg von Moos zog um das Jahr 1400 nach Rätien und begründete damit die Bündner Linie. Die Churer Linie der Gugelberg war älter als diejenige in Maienfeld. Lucius Gugelberg von Moos ist 1504 Stadtvogt und war von 1505 bis 1514 amtierender oder ruhender Bürgermeister. Er starb 1515 als Hauptmann in der Schlacht bei Marignano. Sein Sohn Johannes Gugelberg von Moos war 1539 Stadtseckelmeister und Landvogt. Ein weiterer Sohn, Joachim Gugelberg von Moos, war Stadtvogt. Dessen Sohn, Daniel Gugelberg von Moos, war von 1573 bis 1775 Stadtschreiber von Chur wie auch seine beiden Brüder Georg und Gregor. Ein Enkel von Stadtschreiber Daniel, Gregorius Gugelberg von Moos, war 1620 und 1622 Bürgermeister von Chur. Er unterzeichnete das berüchtigte Mailänder Kapitulat und war Gesandter der zwei Bünde nach Mailand, im Dezember 1622, um neue Verhandlungen mit Österreich und Spanien anzuknüpfen, wo er auch starb. Dieser Churer Zweig erlosch danach. Die Familie besass weiter das Haus zum Spaniöl und war dort immer wieder anzutreffen.

Stammtafel der Fam. Gugelberg von Moos von Chur

Quellen:

  • Kirchenbücher von Chur StadtAC.
  • Geschichte des Churer Stadtrates 1422-1922, Valèr Michael, 1922.
  • StadtAC, N 252, Köhl, Markus: Stammtafeln Churer Bürgerfamilien.
  • Bündner Jahrbuch : Zeitschrift für Kunst, Kultur und Geschichte Graubündens, Band 1, 1959
  • StAGR, P 01.8.6.3 Plansammlung Staatsarchiv, Stammbäume, Wappentafeln, Heraldik: Gugelberg von Moos, Nachkommen von Johannes von Moos


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