Stammtafel SDAM Damur Chur

Stammtafel der Fam. Damur von Chur

Die Damur, auch da Mur, stammen ursprünglich aus Frankreich und erwarben vor 1524 das Churer Bürgerrecht. Die Damur gehören zu den ältesten Churer Ratsgeschlechtern. Bereits 1529 wird ein Ulrich Damur als Münzmeister von Chur erwähnt. 1532 ist ein Jos Damur Rechenherr. Anfangs des 17. Jahrhunderts hatte nur Zunftmeister Zacharias Damur Nachkommen. Dessen einziger Sohn, Johann Jakob Damur (1648–1711), war unter Bernhard von Köhl von 1694–1696 Säckelmeister. Einer seiner Söhne war Dr. Zacharias Damur, welcher 1707 Gertrud Terz, Johann Anthonis Schwester, heiratete. Eine Enkelin von Gertrud Köhl, Margreth Laurer (1743–1782) heiratete 1773 Johann Jakob Damur. Es bestanden hier also enge verwandtschaftliche Beziehungen. Zoller Johannes Damur (1741–1783) zog 1762 in das neue Zollhaus, gegenüber dem Obertor. Eine weitere Verbindung entstand als Zunftmeister Johann Jakob Damur (1728–1803) 1773 Margreth Laurer (1743–1782) heiratete, die Tochter von Pfarrer Bernhard Georg Laurer und Salome Fischer, und somit eine Enkelin von Gertrud Köhl. Die Damur sind auch heute noch in Chur ansässigen.

Quellen:

  • Kirchenbücher von Chur StadtAC.
  • Recherchen Familysearch.org
  • Geschichte des Churer Stadtrates 1422-1922, Valèr Michael, 1922.
  • Alt und neuer Regiments- und Schreibkalender der loblichen Stadt Chur, Pfeffer, Andreas; Pfeffer, Johannes, 1715-1790.
  • StadtAC, N 159.020: Chronik Terz,
  • Familienarchiv Köhl N252: Stammtafeln alter Churer Familien,
  • Maissen, Aluis: Die Wappen im Churer Rathaus, Schweizer Archiv für Heraldik, Band 121, 2007, S. 114.


Impressum und rechtliche Hinweise

Wappen-Damur.jpg

Wappen Damur (Maissen, Aluis, 2007)


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