Bernhard von Köhl (1624-†1700) – Bürgermeister und Bundespräsident

Bernhard von Köhl, Edler von Rogister war ein Churer Kaufmann, Oberzunftmeister, Amtsbürgermeister und Präsident des Gotteshausbundes. 1684 wurde er durch den Bischof Ulrich VI. de Mont in den Adelsstand erhoben.

Bernhard Köhl wuchs als Sohn von Torwächter Peter Köhl und Elisabeth Mathis am Metzgplatz in Chur auf. Als Kaufmann war er Mitglied in der Zunft der Schuhmacher und bereits in jungen Jahren sehr erfolgreich und wohlhabend. Nachdem er wichtige Stadtämter bekleidet hatte, wurde er zum Stadtammanns und Stadtvogt gewählt. In dieser Funktion wurde er 1684 zum Präsidenten eines in Chur tagenden Strafgerichtes ernannt. Für die geleisteten Arbeiten in diesem Amt und seine katholikenfreundliche Haltung wurde er vom Bischof in den Adelsstand erhoben. 1689 wurde er zum ersten Mal zum Amtsbürgermeister gewählt und war als solcher auch Präsident des Gotteshausbundes. Dieses Amt hatte er alternierend mit Martin von Cleric bis zu seinem Tode inne.

In seiner Ehe mit Gertrude Schafknecht (*1624, †1695) wurden 13 Kinder geboren, darunter Bernhard Köhl (*1661, †1727), Pfarrer in Untervaz, Joseph Köhl (*1673, †1750), Doktor der Medizin und Philosophie sowie Sibilla Köhl (*1651, †unbekannt), welche Stadthauptmann Bernhard von Cleric heiratete und deren Kinder wichtige Ämter in der Stadtverwaltung übernahmen.

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